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Inneres Feuer - dein Antrieb

Ich mag es für etwas zu brennen. Man merkt doch sofort, wie jemand über etwas spricht, ob sie oder er «on fire» ist.

Das innere Feuer kann aber aus verschiedenen Gründen auf Sparflamme sein oder gar auslöschen. Es ist Kälte da, bleierne Müdigkeit oder die Unfähigkeit, einen klaren Gedanken zu fassen. Wenn du dich so oder ähnlich fühlst, bis jetzt nichts unternommen hast und nicht in ein «Burnout» laufen möchtest, dann ist es höchste Zeit zu handeln. Dann gilt es herauszufinden was dazu führt, dass dein Feuer niedrig brennt. Es kann alle möglichen physischen, mentalen oder emotionalen Gründe geben, die dein Feuer zum Ersticken und zum Erlöschen bringen können.

Ich arbeite gerne bildlich und hier bietet es sich sehr gut an.


Wenn ein Feuer auslöscht, dann ist entweder der Brennstoff ausgegangen (du machst nicht das, was du liebst), oder es fehlt der Sauerstoff (du hast kein Raum zum Atmen, etwas oder jemand erdrückt dich).


Eine logische Folge wäre also Maßnahmen zu ergreifen, um die Dinge zu entfernen oder zu mildern, die dein Feuer dämpfen. Es braucht nun Unterstützung auf allen Ebenen, auch auf der Körperlichen. Mit gezielter Supplementierung von Mikronährstoffen und mit Methoden, die auf deinen Körper, deine Hormone und deine Selbstheilungskräfte Einfluss haben. Organtechnisch im Mittelpunkt der Burnout-Erkrankung stehen der Darm (zweites Gehirn), die Leber (Sitz der Emotionen) und die Nebennieren. Denn das Stresshormon Cortisol kann nicht mehr ausreichend produziert werden bei einer Nebennierenerschöpfung.

Aber zurück zum Feuer. Wo genau sollte es denn brennen, das innere Feuer? Wenn man von einem konkreten "Ort" sprechen möchte, dann ist es der Solarplexus.

Schulmedizinisch gesehen ist der Solarplexus ein sehr großes Geflecht aus Nervenknoten des vegetativen Nervensystems, (parasympathischer wie sympathi-scher Nerven. Es befindet sich vor der Hauptschlagader, dicht unter dem Zwerchfell, zwischen dem zwölften Brustwirbel und dem ersten Lendenwirbel am Übergang von Brustkorb zur Magengrube. Es ist mit den Nerven der Bauchorgane verbunden und reguliert die inneren Organe.


Wenn wir unsere Chakren anschauen, dann entspricht dies dem Sonnengeflecht, dem Manipura oder Nabelchakra. Es wird als Sitz des menschlichen Selbstverständnisses gesehen und steht für Mut, Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen, ist aber eben auch Zentrum von Kraft und Lebensenergie – unserem inneren Feuer.



Wird der Energiefluss dieses Chakras gestört, kann es zu körperlichen sowie seelischen Beeinträchtigungen kommen. Eine sehr häufige Folge einer solchen Blockade sind demnach Angstzustände, Burnout oder gar Depression.


Es kann sogar sein, dass man starke emotionale Schmerzen körperlich spüren kann (z.B. bei einem gebrochenen Herzen oder bei Trauerschmerz). Dies kann sich in ziehenden Schmerzen oder Druck beim Sonnengeflecht äussern.

Bei jeder meiner Behandlungen gehe ich am Ende nochmals zur Solarplexus-Zone und schliesse immer damit ab (reflektorisch und energetisch), um nochmals ein bisschen Extra-Feuer und Wohlbefinden mit auf den Weg zu geben. Kürzlich hat mir jemand gesagt, dass dieser Punkt bei ihm noch länger nachwirkt am Fuss. Gut so!

Bereits das Bewusstsein, die Feststellung oder der Wunsch darüber, dass du wieder mehr für (was auch immer) brennen möchtest, ist ein grosser Schritt in die richtige Richtung. Lass dir dein Lebensenergie nicht nehmen!

Dabei kann dich folgende einfache aber sehr effiziente Übung unterstützen:

Du kannst dazu stehen, dich setzen oder hinlegen. Schliesse die Augen und lege deine Hände zwischen Bauchnabel und Brustbein und atme ruhig und tief nach innen/hinten ein und nach vorne/in die Hände aus. Stelle dir eine Sonne oder ein Feuer vor, welches sich immer stärker und grösser im schönsten Gelborangerot in deinem Bauchraum verbreitet und dann aus deiner Brust strahlt. Während du dir diese Flammen vorstellst, wird es warm in deinem Bauch. Du spürst dieses innere Brennen. Und vielleicht spürst du, wie diese Wärme dieser Flammen auch dein Herz erfüllt. Denke dabei an Dinge, Orte, Personen die du liebst.

Vielleicht braucht es etwas Übung und du spürst nicht viel beim ersten Mal. Mach sie täglich so oft dir danach ist und du wirst merken, wie du dein Feuer immer schneller zum Brennen bringst.

Vielleicht magst du sie gleich ausprobieren und dein inneres Feuer entfachen?



August 2022 - Karin Ineichen

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