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Organe und Emotionen: Die Lunge

Die Gesundheit deiner Organe ist massgebend für dein Wohlbefinden, deine Fitness und deinen Lifestyle.

 

Ist dir bewusst, dass belastete Organe in dir Emotionen hervorrufen 🔄 und nicht gelebte Emotionen sich in den Organen speichern?


Aus Sicht der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), gibt es sieben Emotionen, welche einem bestimmten Organ zugeordnet werden.


Auch ich stelle immer wieder Zusammenhänge fest und lasse diese Sichtweise in mein Behandlungskonzept einfliessen.

 

Wusstest du, dass gewisse Organe mit andern Organen stets im Austausch sind? 

 

Z.B steht die Lunge in einem engen Zusammenhang mit dem Dickdarm! Husten entspricht so beispielsweise Durchfall und ein Reizdarm wird als „Asthma des Darms“ bezeichnet. 

 

Aber auch Hautkrankheiten wie eine Neurodermitis hängen eng mit der Lunge zusammen (und somit indirekt auch wieder mit dem Darm). Wird sie nur medizinisch behandelt, kann sich eine Neurodermitis nach innen verlagern und sich als Asthma äußern. 

 

Seelische Komponente:


Die Lunge symbolisiert das positive Gefühl der Freiheit. Bestimmt hast du schon mal auf einer Bergspitze deine Arme ausgebreitet und tief eingeatmet. Freiheit pur!  

Zudem gilt sie auch als Organ für Distanz, Mut, Kreativität und Wandlung.

 

Negative Emotionen der Lunge sind Kummer, Trauer sowie auch Melancholie und Depression.

Bei Menschen mit einer Lungensymptomatik findet man häufig eine weinerliche Stimmungslage vor  🔄 Eine Neigung zum Weinen kann also ein Zeichen für eine versteckte Lungenschwäche.

Aber auch bei Menschen, die nicht weinen und ihre Emotionen nicht gut zulassen können (oder übertrieben positiv erscheinen), speichert sich die Trauer im Organ.

 

Die mit einem Abschied oder einer Trennung verbundene Trauer, das „Nicht-loslassen-können“ ist ebenfalls eine Emotion der Lunge. 

 

So gilt sie auch als Organ für Distanz, Mut, Kreativität und Wandlung.



Welche körperlichen Symptome können sich zeigen, wenn die Lunge (emotional) "belastet" ist?

  • Reizhusten

  • Chronischer Husten

  • Belegte Stimme

  • Kloss im Hals

  • Asthma

  • Atemnot

  • Oberflächliches Atmen

  • Melancholie/Depressionen

  • Neurodermitis (od. andere Hautkrankheiten)



Organuhr

Im Tagesverlauf hat jedes Organ seinen absoluten Höhepunkt in der Aktivität und als Gegenpol wichtige Ruhephasen! Diese Tageszeiten sind auch die besten Zeiten, um die Lunge zu behandeln bzw. zu unterstützen. Schlafstörungen, insbesondere ein Aufwachen in der Zeit von 3 bis 5 Uhr weisen auf ein Lungen-Thema hin.



  • Stärkste Aktivität: 3 bis 5 Uhr morgens

  • Ruhephase: 15 bis 17 Uhr nachmittags


Übrigens treten die meisten Asthmaanfälle laut Statistik ebenfalls zwischen 4 und 5 Uhr nachts auf. 

 

 


 


 
 
 

2 Kommentare


lilyakiikova
06. Feb.

Sehr spannender Beitrag – die Verbindung zwischen Emotionen und Organen, besonders der Lunge, ist gut und verständlich erklärt. Gerade das Thema „nicht loslassen können“ fühlt sich an wie ein innerer Stau auf der Brennerautobahn: Alles ist da, aber nichts kommt richtig in den Fluss.

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